Bericht zur Online-Diskussion verfügbar

Verallgemeinerungswünsche ade – ran an die Gestaltungsarbeit!

Unter dem Titel „Verallgemeinerungswünsche ade – ran an die Gestaltungsarbeit!“ fand vom 25. Februar bis 5. März 2019 auf td Academy eine Online-Diskussion über die Ziele transdisziplinärer Forschung statt. Der Bericht dazu ist jetzt verfügbar.

Gegenstand der Online-Diskussion war das Papier „Das transdisziplinäre Projekt – Gestaltungsarbeit, Übertragbarkeit, Verallgemeinerung“ von Wolfgang Krohn, das dieser als Gastbeitrag zum TransImpact-Thema „Übertragbarkeit“ verfasst hatte.Der Wissenschaftstheoretiker und Techniksoziologe argumentiert darin, dass der wissenschaftliche Anspruch, Erkenntnisse aus transdisziplinären Projekten zu verallgemeinern, fehlgeleitet sei. Transdisziplinäre Forschung solle sich allein darauf konzentrieren, gemeinsam mit der gesellschaftlichen Praxis Problemlösungen zu gestalten und umzusetzen. Erst dann kann es aus Sicht von Krohn darum gehen, ein erfolg-reiches Projekt als Modell für ähnliche Einzelfälle zu nutzen.

Für TransImpact sind diese provokanten Überlegungen Krohns von besonderer Bedeutung. Sie berühren einerseits die für das Projekt zentrale Frage danach, wie transdisziplinäre Forschung gezielt Wirkungspotenziale aufbauen kann. Andererseits liefert Krohn auch ganz konkrete Ideen dazu, wie sich Übertragbarkeit als ein spezifisches Wirkungspotenzial verstehen lässt. Grund genug also, den Gedankenaustausch mit der transdisziplinären Community zu Krohns inspirierendem Papier zu suchen. Der Kurzbericht zur Online-Disussion ist jetzt unter dem folgenden Link verfügbar: